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Landkreise und Gemeinden sollen sich an „Aktion Abbiegeassistent“ beteiligen

Berlin/Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach – Immer wieder kommt es beim Rechtsabbiegen von LKWs zu tödlichen Unfällen, weil radfahrende und zu Fuß gehende Menschen auf Grund eines toten Winkels nicht gesehen werden. Abbiegeassistenten, die den Fahrer warnen, wenn sich Personen im „toten Winkel“ befinden, können solche Unfälle verhindern. Der Geretsrieder Bundestagsabgeordnete Andreas Wagner hat jetzt alle Städte und Gemeinden in seinem Wahlkreis angeschrieben und angeregt, sich an der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zu beteiligen. Im Rahmen der Aktion verpflichten sich Unternehmen und öffentliche Stellen, ihre Nutzfahrzeuge über 3,5 t mit einem Abbiegeassistenten nachzurüsten bzw. ausschließlich Neufahrzeuge mit Abbiegeassistenten anzuschaffen.

„Ich begrüße die ‚Aktion Abbiegeassistent‘ ausdrücklich als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr“, schreibt Wagner an die beiden Landräte Josef Niedermaier und Wolfgang Rzehak und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach und regt an, dass sich die Kommunen an der „Aktion Abbiegeassistent“ beteiligen und ihre Fahrzeuge nachrüsten. Wagner: „Die beiden Landkreise und die Städte und Gemeinden können gemeinsam in der Region eine Vorreiterfunktion einnehmen und einen wichtigen Impuls in Richtung Hersteller geben, damit Abbiegeassistenten zukünftig schon bald zur Standardausstattung von LKWs gehören – unabhängig von einer notwendigen verpflichtenden Einführung auf EU-Ebene.“ Eine verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenten wird zwar angestrebt, bedarf jedoch einer Regelung auf EU-Ebene. Wann es die geben wird, ist noch nicht absehbar.

Ansprechpartner/in:  Andreas Wagner, Tel. 030 227-79427  andreas.wagner@bundestag.de