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Einkünfte

Abgeordnetenentschädigung: monatlich 10.083,47 €.
Ich erhalte für mein Mandat eine finanzielle Entschädigung. Die sogenannten Diäten sollen Verdienstausfälle ausgleichen, die den Abgeordneten durch die Ausübung ihres Mandats entstehen, und ihre Unabhängigkeit garantieren. Die Abgeordnetenentschädigung ist von mir voll zu versteuern.

Kostenpauschale: monatlich 4.418,09 €
Um mein Mandat ausüben zu können, erhalte ich eine steuerfreie Aufwandspauschale (Kostenpauschale). Hiermit sollen die in Ausübung des Mandats entstehenden Aufwendungen abgegolten werden, wie zum Beispiel die Einrichtung und Unterhaltung eines Wahlkreisbüros, Kosten für die Wahlkreisbetreuung, Reisekosten und ähnliches. Die Abgeordneten können Dienstfahrzeuge im Stadtgebiet von Berlin mitbenutzen, ich allerdings bevorzuge die Nutzung des ÖPNV und bekomme als Abgeordneter dafür ein BVG-Ticket gestellt. Außerdem erhalte ich als Abgeordneter eine Freifahrtkarte der Bahn (1. Klasse).

Sachleitungskonto: jährlich 12.000,00 €
Das Sachleistungskonto steht jedem Abgeordneten für mandatsbezogene Ausgaben zur Verfügung, also zum Beispiel für Büromaterial, Computer und Mobilfunkgeräte, Bücher, sowie Telefonrechnungen und sonstige Arbeitsmittel abrechnen. Jede einzelne Rechnung muss nachgewiesen und der Beleg eingereicht werden. Was nicht ausgegeben wurde, verfällt mit Jahresende.  

Mitarbeiter*innen-Pauschale: monatlich 22.201,00 €
Als Abgeordneter kann ich meine Mandatsaufgaben nicht alleine bewältigen. Deshalb steht mir für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich bei der Erledigung meiner parlamentarischen Arbeit unterstützen, eine monatliche Pauschale zur Verfügung. Diese Summe erhalte ich nicht selbst, sondern die Abrechnung der Gehälter für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt durch die Bundestagsverwaltung. Die Auszahlung erfolgt also direkt an die Mitarbeiter*innen. Meine Mitarbeiter*innen werden von mir in Anlehnung an den TVÖD-Bund bezahlt. Außerdem bin ich Mitglied in der Abgeordnetengemeinschaft der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, sodass es eine betriebliche Mitbestimmung für meine Mitarbeiter*innen durch einen eigenen Betriebsrat gibt. 

Zuschuss zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung:
Abgeordnete können selbst wählen zwischen einer Beihilfe nach beamtenrechtlichen Maßstäben und einem Zuschuss zu den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, deren hälftigen Beitrag der Bundestag trägt. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbleiben.

Sitzungsgeld für meine Mitgliedschaft als MdB im Eisenbahninfrastrukturbeirat bei der Bundesnetzagentur:
205,00 Euro (etwa 4 bis 5 Sitzungen pro Jahr)